Die Haut braucht eine regelmäßige Feuchtigkeitszufuhr, um richtig zu funktionieren. Ist der Wassergehalt der Zellen zu niedrig, kann man keine gesunde, straffe Haut erwarten.
Retinol kann eine beträchtliche austrocknende Wirkung auf die Haut haben – vor allem dann, wenn es zum ersten Mal in einer Hautpflege-Routine angewendet wird. Während die Haut sich an diesen effektiven Inhaltsstoff erst einmal gewöhnen muss, kann sie mit trockenen, schuppigen Hautzellen reagieren. Da Retinol die Haut von abgestorbenen Zellen befreit, um Platz für neue Hautzellen zu schaffen, beginnen die alten Zellen, an der Oberfläche abzublättern. Unabhängig vom Hauttyp (also ganz egal, ob trockene, fettige, empfindliche Haut oder Mischhaut) kann ein austrocknender Effekt bei jedem als Nebenwirkung auftreten.
Obwohl Vitamin C als natürlicher Feuchtigkeitsspender bewährt ist, der den Wasserverlust unserer Haut reduziert, ist zusätzliche Feuchtigkeit für Deine Hautpflege-Routine immer von Vorteil. Hyaluronsäure zum Beispiel ist ein effektiver Feuchtigkeitsspender, der in Kombination mit Vitamin C und Retinol wahre Wunder bewirken kann. Trage morgens im Anschluss an Dein Vitamin C-Serum eine Schicht Hyaluronsäure auf und wende sie in Deiner abendlichen Routine vor dem Retinol an. Dann kann sie die Wirksamkeit des Retinols erhöhen und hilft gleichzeitig, die Feuchtigkeit für eine maximale Hydratation einzuschließen. Nach dem Retinol solltest Du eine Feuchtigkeitscreme benutzen, um die darunter liegenden Wirkstoffe zu versiegeln und so zu verhindern, dass sie verdunsten.